Symposium

absahnen 2012 und hedonism revisited 2012

Das Wichtige im Falschen

10.10.2010, 16-18.30, A und V:

Aktivismus ist schön, macht aber viel Arbeit.

Wenn das Tätigsein in politischen, sozialen oder kulturellen Zusammenhängen sich aufgrund seiner komplexen Verhaftung im Leben der AktivistInnen nicht mehr unter Begriffe wie „Ehrenamt“ fassen lässt, kann man über eine (weitere) Erweiterung des Arbeitsbegriffs nachdenken. Aber was wird eigentlich hergestellt?
Inwieweit funktionieren aktivistische (Lebens-)Konzepte als role model für eine post-postfordistische Gesellschaft, inwieweit sind sie integrierbar und instrumentalisierbar? Wie kann Widerstand funktionieren: ‚das System ficken‘ – wie ging das gleich?

Der Workshop beginnt mit einer kleinen „Vorleserunde“ zum Thema „Der Tag einer Aktivistin / eines Aktivisten“. Danach findet eine freie moderierte Diskussion statt.